Quark

Man kennt ja den Spruch, Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ich weiß noch, dass ich es als Kind nicht leiden konnte, dass es bei meinem Vater immer nur Vollkornbrötchen gab und ich so schnell satt wurde davon. Bei meiner Mutter bekam ich Weißmehlsachen, die ich endlos in mich hineinstopfen konnte. Oft denke ich daran zurück, wenn ich mit unseren Bundesfreiwilligen das Frühstück für all unsere Klassen vorbereite und an der Brotmaschine mehr als 300 Scheiben unseres selbstgemachten Hausbrots schneide: immer Vollkorn. {weiterlesen}

Es ist aus Roggen, Dinkel oder beidem; direkt in der Küche vom regionalen Korn zum Mehl gemahlen und nach kräftigen Hand- und Armeinsatz im Kombidämpfer (ein magisches Küchengerät, das Backen und Dämpfen gleichzeitig kann!) gebacken. Es ist eine urige, befriedigende Arbeit und es freut mich, dass so ein gesundes, bekömmliches und gut haltbares Brot bei uns auf dem Frühstückstisch steht. Dennoch: Es ist eine eigene Welt und hat mit einem Weißmehlbrötchen vom Bäcker fast nichts mehr gemein. Mit oder ohne Quark; darüber täuscht auch der leckerste Aufstrich nicht hinweg. Deswegen mag ich es, darüber zu reden und die Kinder mit meiner Begeisterung anzustecken. Es ist nur Wasser, Mehl und Salz – verrückt, oder? Und der Sauerteigansatz, den wir benutzen, geht auf einen schottischen Bakterienstamm zurück, der nun schon fast 10 Jahre alt ist! Es ist gut, wenn die Kinder einen Bezug zu diesen Geschichten haben. Wie aus einem kleinen Korn plötzlich ein Brot werden kann. Mich jedenfalls haben diese Zusammenhänge als Kind fasziniert und ich hätte mich über die Gelegenheit gefreut, mit meiner Hand tief in einen Sack voller Körner zu tauchen. Denn zum Begreifen sind diese schönen Dinge ja da. Und das kann helfen zu verstehen, was Vollkorn eigentlich bedeutet und warum es so wichtig für eine gesunde Ernährung und ein ausgewogenes Frühstück ist.

Sarah Pakosch

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